Heimatverein Ringenberg

Ein Stück Heimat für jeden

 

Was ist der Heimatverein Ringenberg?

Der Heimatverein Ringenberg e.V. (HVR) ist ein Zusammenschluss von Ringenberger Bürgern, die sich für Ihren Wohnort einsetzen wollen.

Über den Heimatverein

Unsere Ziele

  • Weckung eines breiten Bürgerinteresses an der Entwicklung des Ortsteiles Ringenberg
  • Initiativen zur Gestaltung und Verschönerung des Ortsbildes
  • Förderung von Schloss Ringenberg als kulturellen Mittelpunkt der Großgemeinde
  • Wiederherstellung einer landschaftsgerechten Bepflanzung der Umgebung Ringenbergs
  • Heimatpflege und Erhaltung von Traditionen

Satzung

Beitrittserklärung

Vorstand

Historie des Vereins

Aktuelles

Die Sonnenuhr im Schlosspark ist wieder da.

Die Sonnenuhr im Schlosspark ist wieder da.

Nachdem die Sonnenuhr im Schlosspark zwei mal abgebrochen wurde, wurde sie für längere Zeit nicht wieder hergestellt. Vor einigen Tagen hat sich unser Mitglied Christian Keiten entschieden, die Sonnenuhr wieder anzubringen. Sie steht nun wieder an alter Stelle auf ihrem Steinsockel. Wir hoffen, dass sie nun in den kommenden Jahren unbeschädigt dort stehen bleibt. In diesen Tagen hat Christian...

Neue Bänke für Ringenberg

Neue Bänke für Ringenberg

Nachdem in der vergangenen Woche von Mitglieder des Heimatvereins Ringenberg 2.500 Blumenzwiebeln in Ringenberg gepflanzt wurden,  arbeitete der Heimatverein am Samstag weiter an der Verschönerung seines Ortes und an der Verbesserung der Infrastruktur. Für Bewohner und Besucher stellte er insgesamt sieben Bänke aus Edelstahl auf. An drei Stellen kamen Tische dazu, um Radfahrern Plätze für eine...

Letzte Apfelernte

Letzte Apfelernte

Im Oktober waren wieder viele Mitglieder des Heimatvereins Ringenberg aktiv, um ihr Dorf zu verschönern und die letzten Äpfel des Jahres zu ernten. Am einem Samstag Vormittag trafen sich 12 unserer Mitglieder, sowie einige weitere Helfer, um die letzten Äpfel von den Bäumen zu schütteln. Dazu stellte die Saftkelterei van Nahmen ein Rüttelgerät zur Verfügung und der Landwirt Ludger Brinks seinen...

Aktuelle Termine

Aufgrund der aktuellen Situation sind alle Termine vorbehaltlich.

03

Jul

Pflegearbeiten im Schlossgarten

 

13

Jul

Beiratssitzung

19:30 Uhr

Gasthof Buschmann

 

10

Sept

Mitgliederversammlung

14

Sept

Beiratssitzung

 

27

Nov

Weihnachtsmarkt

FÄLLT AUS!

 

28

Nov

Weihnachtsmarkt

FÄLLT AUS!

Historie Ringenbergs

Historie von Dorf und Schloss Ringenberg

Ringenberg verdankt seine Entstehung dem Wunsch der Herren von Dingden (Sueder de Dingede), ihren Wohnsitz zu verlegen. Diese bauten um 1223 im sumpfigen Gelände des Isselbruchs an der Grenze zwischen den Gebieten des Bischofs von Münster und des Herzogs von Kleve ein festes Burghaus. Nach erfolgtem Umzug nannten sie sich Herren von Ringenberg. Im Wappen führten sie 10 goldene Ringe auf rotem Grund als Zeichen für die 10 zu ihrer Freigraf­schaft gehörenden Gerichtsbarkeiten.

Rund 100 Jahre später (1329) holten sie mit Zustimmung des Grafen von Kleve vier Niederländer mit ihren Familien nach Ringenberg, das Land um die Burg zu kultivieren. Schon damals waren die Niederländer als Fachleute für Deichbau und Trockenlegung bekannt und gefragt. Als Gegenleistung für ihr Wissen erhielten sie Land zum Eigentum sowie eine eigene Gerichtsbarkeit und Verwaltung. Diese Privilegien gab es sonst nur bei der Verleihung der Stadtrechte. In der Folgezeit wurde das Dorf deshalb auf Landkarten oft als „Stadt Ringenberg“ eingetragen.

Die Kolonisten legten Gräben und Wälle an und bestimmten auf diese Weise die Struktur des heutigen Dorfkerns. Die stadtähnlichen Rechte sowie der nasse Boden um Ringenberg führten dazu, dass Ringenberg nie ein Bauerndorf wurde wie die Dörfer in seiner Umgebung.

Um 1350 wurde Ringenberg Amtsburg des Herzogtums Kleve und behielt diese Funktion bis etwa 1620. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg 1629 durch die Niederländer restlos zerstört. Das Amt Ringenberg bestand aber als Verwaltungseinheit noch über 350 Jahre als preußisches Amt weiter. Bis zur Gebietsreform 1975 waren im Amt Ringenberg fünf selbständige Gemeinden zusammengeschlossen (Bislich, Diersfordt, Flüren, Hamminkeln, Ringenberg).

Im Jahre 1648 erhielt der niederländische Oberst Jacob von Spaen für seine Verdienste Ringenberg als Mannslehen. Zusammen mit seinen Brüdern Alexander und Bernhard I. baute er auf den Resten der alten Wehrburg das heutige Schloss Ringenberg im schlichten Barockstil wieder auf. Zur gleichen Zeit wurde auch die zerstörte evangelische Kirche wieder errichtet.

Nach dem Tod des letzten von Spaen im Jahre 1848 wurde das Schloss verkauft und  wechselte mehrmals den Besitzer, wurde vermietet und nur notdürftig instand gehalten, bis Clemens Graf von Plettenberg es 1924 kaufte.

Im November 1987 fasste der Rat der damaligen Gemeinde Hamminkeln den Beschluss, das Schloss zu erwerben und zu renovieren. Nach Beendigung der Arbeiten 1994 wurden die Räume des Standesamtes ins Schloss verlegt. Heute finden hier täglichTrauungen statt.

 

Ein halbes Jahr nach Abschluss der Renovierungsarbeiten übernahm die Derik-Baegert-Gesellschaft den größten Teil der Räume des Schlosses. Als Kunstverein und Mieterin des Schlosses sieht sie ihre Aufgaben vor allem in der Schaffung eines kulturellen Zentrums für die Stadt Hamminkeln und den unteren Niederrhein. Sie gab jungen Künstlern als Stipendiaten oder Mietern Gelegenheit, in ländlicher Umgebung zu arbeiten. Über das Jahr verteilt, finden musikalische Veranstaltungsreihen statt.

Seit 2020 wird im Rahmen des Programms „Dritte Orte“ an einem neuen Konzept für die Nutzung des Schlosses gearbeitet.  Das Förderprogramm läuft bis 2023 und beinhaltet auch Umbauarbeiten und Renovierungsarbeiten am Gebäude.

In den Kellergewölben des Schlosses befindet sich ein Raum mit dem archäologischen Magazin des Hauses. In den anderen Kellerräumen ist geplant wieder ein Restaurant  einzurichten.

 

Sehenswerte Gebäude in Ringenberg:

–  Schloss Ringenberg, ca. 1223

–  Ev. Kirche,  1754

– Brennerei Bovenkerck, 1890

– Kath- Kirche, erbaut von Dominikus Böhm, 1936

 

Ehrenamt ist keine Arbeit die nicht bezahlt wird, sondern Arbeit die nicht bezahlt werden kann.“

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