Über den Heimatverein

EIN STÜCK HEIMAT FÜR JEDEN

Du möchtest dem Verein beitreten?

Werden auch Sie Mitglied im Heimatverein Ringenberg. Für nur 12€ Jahresbeitrag sind Sie dabei – gerne auch aktiv.

Satzung des Heimatvereins Ringenberg

Der Verein  ist im Vereinsregister eingetragen. Der Verein hat seinen Sitz in Ringenberg, Gemeinde Hamminkeln.

Unser Vorstand

1. Vorsitzender | Friedhelm Leiting


2. Vorsitzender | Christian Keiten


Schriftführer | Dr. Wolfgang Rasim


Schatzmeisterin | Irmgard van der Sande


Vertreter des Beirats | Andrea Bergerforth

Unsere Ziele

Weckung eines breiten Bürgerinteresses an der Entwicklung des Ortsteiles Ringenberg
Initiativen zur Gestaltung und Verschönerung des Ortsbildes
Förderung von Schloss Ringenberg als kulturellen Mittelpunkt der Großgemeinde
Wiederherstellung einer landschaftsgerechten Bepflanzung der Umgebung Ringenbergs
Heimatpflege und Erhaltung von Traditionen

Was wir bisher getan haben

Was wir bisher getan haben, wofür wir uns eingesetzt haben, was wir erreicht haben.

  • Finanzierung des Glasfensters von Ingrid Vetter in der Ringenberger Friedhofshalle
  • Aufstellen eines Denkmals an der Schlossstraße für jüdische Familien aus Ringenberg
  • Freilegung der beiden Ecktürme von Schloss Ringenberg,  (1994)
  • Wiederherstellung des Schlossparks und Entschlammung des Schlossgrabens, (2003)
  • Übernahme der Pflege des Schlossgartens,  (2003)
  • Kauf von 2 Schwänen für den  Schlossgarten
  • Bau und Aufrichten von 2 Storchennestern
  • Bau des Pavillons im Schlossgarten
  • Tor und 2 Brücken zum Schlossgarten  bauen lassen (Chr. Keiten)
  • Herstellung von Weihnachtssternen an den Laternenmasten im Dorf
  • Sicherung der historischen Sonnenuhr (ca. 1620), Replik  im Schlossinnenhof
  • Sonnenuhr im Schlossgarten
  • Verlegung von Stolpersteinen an der Hauptstraße, (2009)
  • Aufstellen von 2 Dorfeingangssteinen mit dem Ringenberger Wappen, (2011)
  • Bau einer Bewässerungsanlage für den Schlosspark, (2019)
  • Beleuchtung des Schlossparks, (2020)
  • Baumanpflanzungen an Brinksstegge, Hauptstraße, Wolfsdeich,
  • Anpflanzung von Buschreihen: Wirtschaftsweg am Wolfsdeich
  • Pflanzung von mehr als 10.000 Blumenzwiebeln im Ort
  • Bau, Kauf von 80 Nistkästen, Übernahme der Pflege
  • Aktion „Sauberes Dorf“ in jedem Frühjahr
  • Maimarkt
  • Busfahrten z.B. zu Landesgartenschauen,
  • Mundart- Film- und Dia-Abende
  • Dorffeste (Apfelfest, Lichterfest, Lindenblütenfest)
  • Dorfführungen mit Werner van der Sande
  • Osterfeuer (erst am Wolfsdeich – Schlootweg – Schlossgarten)
  • Kürbisfest für Kinder
  • Kindertrödelmarkt im Schlossgarten
  • Rad- und Fußwanderungen jeweils 1 x im Jahr
  • Schlossführung
  • Kirchturmbesichtigungen kath. Kirche Ringenberg
  • Weihnachtsmarkt (erst am Lindenplatz), 2007 Umzug zum Schloss, ab 2013 an 2 Tagen
  • Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ (mehrmalig Teilnahme)
  • Unser Dorf soll schöner werden“: Sonderpreis für besondere Bürgerschaftsleistungen (1981)
  • „Unser Dorf soll schöner werden“: Sonderpreis für die vorbildliche Einbindung des Ortes in  die Landschaft, (1983)
  • „Unser Dorf soll schöner werden“: 2. Platz im Kreiswettbewerb (1985)
  • Umweltpreis des Kreises Wesel für „hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes, (1986)
  • Unser Dorf soll schöner werden“: Bronzeplakette im Landeswettbewerb (1987)
  • Unterstützung zum Ankauf von Schloss Ringenberg durch die Stadt Hamminkeln
  • Lärmschutz an der Autobahn – Geschwindigkeitsmessungen,  Demo auf  der Autobahn
    • Verkehrsberuhigung  der Hauptstraße
    • Erhaltung/Wiederherstellung  der Grabenanlage um  Ringenberg
    • Erhalt der Grundschule
    • Verbleib von Sparkasse und Volksbank im Dorf

Historie Ringenbergs

Historie vom Dorf und
dem Schloss Ringenberg

Ringenberg verdankt seine Entstehung dem Wunsch der Herren von Dingden (Sueder de Dingede), ihren Wohnsitz zu verlegen. Diese bauten um 1223 im sumpfigen Gelände des Isselbruchs an der Grenze zwischen den Gebieten des Bischofs von Münster und des Herzogs von Kleve ein festes Burghaus. Nach erfolgtem Umzug nannten sie sich Herren von Ringenberg. Im Wappen führten sie 10 goldene Ringe auf rotem Grund als Zeichen für die 10 zu ihrer Freigraf­schaft gehörenden Gerichtsbarkeiten.

Rund 100 Jahre später (1329) holten sie mit Zustimmung des Grafen von Kleve vier Niederländer mit ihren Familien nach Ringenberg, das Land um die Burg zu kultivieren. Schon damals waren die Niederländer als Fachleute für Deichbau und Trockenlegung bekannt und gefragt. Als Gegenleistung für ihr Wissen erhielten sie Land zum Eigentum sowie eine eigene Gerichtsbarkeit und Verwaltung. Diese Privilegien gab es sonst nur bei der Verleihung der Stadtrechte. In der Folgezeit wurde das Dorf deshalb auf Landkarten oft als „Stadt Ringenberg“ eingetragen.

Die Kolonisten legten Gräben und Wälle an und bestimmten auf diese Weise die Struktur des heutigen Dorfkerns. Die stadtähnlichen Rechte sowie der nasse Boden um Ringenberg führten dazu, dass Ringenberg nie ein Bauerndorf wurde wie die Dörfer in seiner Umgebung.

Um 1350 wurde Ringenberg Amtsburg des Herzogtums Kleve und behielt diese Funktion bis etwa 1620. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg 1629 durch die Niederländer restlos zerstört. Das Amt Ringenberg bestand aber als Verwaltungseinheit noch über 350 Jahre als preußisches Amt weiter. Bis zur Gebietsreform 1975 waren im Amt Ringenberg fünf selbständige Gemeinden zusammengeschlossen (Bislich, Diersfordt, Flüren, Hamminkeln, Ringenberg).

Im Jahre 1648 erhielt der niederländische Oberst Jacob von Spaen für seine Verdienste Ringenberg als Mannslehen. Zusammen mit seinen Brüdern Alexander und Bernhard I. baute er auf den Resten der alten Wehrburg das heutige Schloss Ringenberg im schlichten Barockstil wieder auf. Zur gleichen Zeit wurde auch die zerstörte evangelische Kirche wieder errichtet.

Nach dem Tod des letzten von Spaen im Jahre 1848 wurde das Schloss verkauft und  wechselte mehrmals den Besitzer, wurde vermietet und nur notdürftig instand gehalten, bis Clemens Graf von Plettenberg es 1924 kaufte.

Im November 1987 fasste der Rat der damaligen Gemeinde Hamminkeln den Beschluss, das Schloss zu erwerben und zu renovieren. Nach Beendigung der Arbeiten 1994 wurden die Räume des Standesamtes ins Schloss verlegt. Heute finden hier täglich Trauungen statt.

Ein halbes Jahr nach Abschluss der Renovierungsarbeiten übernahm die Derik-Baegert-Gesellschaft den größten Teil der Räume des Schlosses. Als Kunstverein und Mieterin des Schlosses sieht sie ihre Aufgaben vor allem in der Schaffung eines kulturellen Zentrums für die Stadt Hamminkeln und den unteren Niederrhein. Sie gab jungen Künstlern als Stipendiaten oder Mietern Gelegenheit, in ländlicher Umgebung zu arbeiten. Über das Jahr verteilt, finden musikalische Veranstaltungsreihen statt.

Seit 2020 wird im Rahmen des Programms „Dritte Orte“ an einem neuen Konzept für die Nutzung des Schlosses gearbeitet.  Das Förderprogramm läuft bis 2023 und beinhaltet auch Umbauarbeiten und Renovierungsarbeiten am Gebäude.

In den Kellergewölben des Schlosses befindet sich ein Raum mit dem archäologischen Magazin des Hauses. In den anderen Kellerräumen ist geplant wieder ein Restaurant  einzurichten.

Ringenberg verdankt seine Entstehung dem Wunsch der Herren von Dingden (Sueder de Dingede), ihren Wohnsitz zu verlegen. Diese bauten um 1223 im sumpfigen Gelände des Isselbruchs an der Grenze zwischen den Gebieten des Bischofs von Münster und des Herzogs von Kleve ein festes Burghaus. Nach erfolgtem Umzug nannten sie sich Herren von Ringenberg. Im Wappen führten sie 10 goldene Ringe auf rotem Grund als Zeichen für die 10 zu ihrer Freigraf­schaft gehörenden Gerichtsbarkeiten.

Rund 100 Jahre später (1329) holten sie mit Zustimmung des Grafen von Kleve vier Niederländer mit ihren Familien nach Ringenberg, das Land um die Burg zu kultivieren. Schon damals waren die Niederländer als Fachleute für Deichbau und Trockenlegung bekannt und gefragt. Als Gegenleistung für ihr Wissen erhielten sie Land zum Eigentum sowie eine eigene Gerichtsbarkeit und Verwaltung. Diese Privilegien gab es sonst nur bei der Verleihung der Stadtrechte. In der Folgezeit wurde das Dorf deshalb auf Landkarten oft als „Stadt Ringenberg“ eingetragen.

Die Kolonisten legten Gräben und Wälle an und bestimmten auf diese Weise die Struktur des heutigen Dorfkerns. Die stadtähnlichen Rechte sowie der nasse Boden um Ringenberg führten dazu, dass Ringenberg nie ein Bauerndorf wurde wie die Dörfer in seiner Umgebung.

Um 1350 wurde Ringenberg Amtsburg des Herzogtums Kleve und behielt diese Funktion bis etwa 1620. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg 1629 durch die Niederländer restlos zerstört. Das Amt Ringenberg bestand aber als Verwaltungseinheit noch über 350 Jahre als preußisches Amt weiter. Bis zur Gebietsreform 1975 waren im Amt Ringenberg fünf selbständige Gemeinden zusammengeschlossen (Bislich, Diersfordt, Flüren, Hamminkeln, Ringenberg).

Im Jahre 1648 erhielt der niederländische Oberst Jacob von Spaen für seine Verdienste Ringenberg als Mannslehen. Zusammen mit seinen Brüdern Alexander und Bernhard I. baute er auf den Resten der alten Wehrburg das heutige Schloss Ringenberg im schlichten Barockstil wieder auf. Zur gleichen Zeit wurde auch die zerstörte evangelische Kirche wieder errichtet.

Nach dem Tod des letzten von Spaen im Jahre 1848 wurde das Schloss verkauft und  wechselte mehrmals den Besitzer, wurde vermietet und nur notdürftig instand gehalten, bis Clemens Graf von Plettenberg es 1924 kaufte.

Im November 1987 fasste der Rat der damaligen Gemeinde Hamminkeln den Beschluss, das Schloss zu erwerben und zu renovieren. Nach Beendigung der Arbeiten 1994 wurden die Räume des Standesamtes ins Schloss verlegt. Heute finden hier täglich Trauungen statt.

Ein halbes Jahr nach Abschluss der Renovierungsarbeiten übernahm die Derik-Baegert-Gesellschaft den größten Teil der Räume des Schlosses. Als Kunstverein und Mieterin des Schlosses sieht sie ihre Aufgaben vor allem in der Schaffung eines kulturellen Zentrums für die Stadt Hamminkeln und den unteren Niederrhein. Sie gab jungen Künstlern als Stipendiaten oder Mietern Gelegenheit, in ländlicher Umgebung zu arbeiten. Über das Jahr verteilt, finden musikalische Veranstaltungsreihen statt.

Seit 2020 wird im Rahmen des Programms „Dritte Orte“ an einem neuen Konzept für die Nutzung des Schlosses gearbeitet.  Das Förderprogramm läuft bis 2023 und beinhaltet auch Umbauarbeiten und Renovierungsarbeiten am Gebäude.

In den Kellergewölben des Schlosses befindet sich ein Raum mit dem archäologischen Magazin des Hauses. In den anderen Kellerräumen ist geplant wieder ein Restaurant  einzurichten.

Sehenswerte Gebäude in Ringenberg

Schloss Ringenberg, ca. 1223
Ev. Kirche,  1754
Brennerei Bovenkerck, 1890
Kath- Kirche, erbaut von Dominikus Böhm, 1936